Feuerwehr und Brauchtumsverein Winterschwiler richten wieder gemeinsam den Dorfhock aus. Von regnerischen Aussichten lassen sie sich die Freude am Fest nicht verderben
BZ Katrin Fehr Di, 2. Jun 2026

Fest unter Bäumen: der Dorfhock 2022 in Wintersweiler Foto: Reinhard Cremer
Der zweitägige Dorfhock in Wintersweiler, am 3. und 4. Juni, ist ein Gemeinschaftswerk, eine Kooperation zwischen dem Brauchtumsverein Winterschwiler und der Feuerwehrabteilung des Ortes, die sich die Tage aufteilen, aber gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern an beiden Festtagen aktiv sind. In diesem Jahr gibt es neben Bewährtem auch etwas Neues: Erstmals tritt eine Band auf, der DFFAB, „Der Freundeskreis für Angewandte Blasmusik“, eine Gruppe des Musikvereins Efringen-Kirchen, die am Mittwochabend, von 18 Uhr an, die Gäste unterhält.
Zutaten und Gerichte von heimischen Produzenten
Kulinarisch ist auch einiges geboten: Am Mittwochabend unter anderem Wurstsalat, Pommes, Curry-Wurst und Flammenwaie, es gibt einen Wein- und einen Bierbrunnen sowie eine Cocktailbar. Am Donnerstag, von 11 Uhr an, werden – wie schon einst beim Schopffest – Rindfleischsalat, außerdem Suppenfleisch, Salatteller, Pommes und Grillwürste serviert, in der Kaffeestube gibt es selbstgebackene Torten und Kuchen. Die Speisen und Zutaten, auch das Fleisch wie das Gemüse, werden laut Kommandant Jonas Schneider von regionalen, heimischen Produzenten geliefert, „sozusagen vom Garten auf den Teller“. Etwa von der Familie Lang, die am 4. und 5. Juni ihren erweiterten Hofladen nebenan eröffnet.
Wie gewohnt können die Feuerwehrautos begutachtet werden. Ob jedoch der Oldtimer unter den Fahrzeugen, der VW-Bus „Bulli“, Baujahr 1966 mit 44 PS, bewundert werden kann, sei noch nicht sicher, da er gerade mit kaputtem Bremszylinder in der Werkstatt steht. Auf schlechtes Wetter seien sie mit den drei Zelten, die bei Bedarf an den Seiten geschlossen werden können vorbereitet, außerdem stünden die Feuerwehrhalle und die Fahrzeughalle leer: „Wir sind für Sommerhitze und für Regen gewappnet“, sagt Schneider.