Bei Regen wird einfach zusammengerückt / Badische Zeitung 1.06.2018

Der Wintersweiler Dorfhock erfüllt wieder einmal alle Erwartungen.
 
  
EFRINGEN-KIRCHEN-WINTERSWEILER (cre). Als durchaus wasserresistent erwiesen sich die Besucher des Wintersweiler Dorfhocks. Hatte am Nachmittag vor Fronleichnam zur Eröffnung des Festes die Sonne noch vermuten lassen, dass sie den Feiernden wohlgewogen sei, änderte sich dies am Abend schlagartig. Mit Donner, Blitz und starkem Regen wandelte sich der Hock in Kürze in eine auch äußerlich reichlich nasse Veranstaltung. Am Donnerstag dann strahlte wieder die Sonne mit den Festgästen um die Wette.
 
 
 
Ob jung oder alt, am Winterweiler Dorfhock war für alle etwas geboten. Foto: Cremer
 
Nur gut, dass die Freiwillige Feuerwehr, die Nachtschwänzler und der Jugendraum als Veranstalter tags zuvor ein sehr massives und großflächiges Dach vor dem Feuerwehrgerätehaus aufgebaut hatten. Solcher Art geschützt und in der flugs zum Gastraum umgestalteten Fahrzeuggarage sowie unter dem Dach des Bierbrunnens und im beschirmten Stand des Weingutes Kaufmann konnte jetzt fröhlich weitergefeiert werden. Dass man nun auch enger zusammenrücken musste, tat der Stimmung keinen Abbruch.
Schade war’s um die von Timo Vormann mit aus Paletten gebauten Möbeln gestaltete Lounge. Sie konnte erst am sonnigen Fronleichnamstag zum Chillen genutzt werden. Am Mittwochnachmittag hatte noch der Hock-Nachwuchs die Lounge gebührend in Besitz genommen, bevor dann in der im Jugendraum eingerichteten Bar zur Kinder-Disco gerufen wurde. Am Abend wurde die Bar aufgrund des Regens schon früh von den Erwachsenen gestürmt.
Auch ohne Sonnenschein sprachen die auch aus den übrigen Teilorten der Gemeinde erschienenen Besucher, unter anderem die Feuerwehrkameraden aus Holzen und Kandern, dem Speise- und Getränkeangebot unvermindert zu. In der durch den Regen zusammengerückten Runde schmeckte es sicher nochmal so gut.
Ins Leben gerufen worden war der Hock als Nachfolger des Schopffestes, das bis dahin vom Männergesangverein “Harmonie” veranstaltet worden war. Nachdem dieser aber aus Altersgründen seinen Sangesbetrieb eingestellt hatte, machte die Jugend aus diesem den nun ohne Gesang stattfindenden Dorfhock, der auch beim vierten Mal von Beginn an große Resonanz fand.

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